Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

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Sven Hermann (*1974 in Bühl/Baden)

  • Interpret und Komponist
  • Akkordeonunterricht bei Teodoro Anzellotti und Alois Müller
  • 1995-99 Studium Akkordeon bei Mie Miki-Schenck, Folkwang Hochschule Essen
  • 1997-2001 Studium Komposition bei Nicolaus A. Huber, Folkwang Hochschule Essen
  • 1997 Gewinner des hochschulinternen Köhler-Osbahr-Wettbewerbs
  • 2000 Gründung von Interzone perceptible mit dem E-Bassisten Matthias Hettmer
  • 2002 zusammen mit Matthias Hettmer künstlerischer Leiter von kopfHörer/experimentelle musik elektrovisuell in Bühl/Baden
  • 2002/2003 Lehrauftrag "Arbeit mit elektroakustischen Medien und Live-Elektronik" an der Universität Dortmund (mit Matthias Hettmer)
  • Als Komponist Aufführungen im In- und Ausland
  • Als Interpret Konzerttätigkeit neben Interzone perceptible solistisch und in Ensembles:
  • Zusammenarbeit mit dem Ensemble Musikfabrik NRW, dem Ensemble Modern Frankfurt, dem Ensemble Varianti Stuttgart, den Neuen Vokalsolisten Stuttgart, dem Ensemble "Giraffe bleue" Baden/Schweiz, dem Schlagquartett Köln, dem WDR-Sinfonieorchester
  • Auftritte in der Kölner Philharmonie, bei den Wittener Tagen für NeueKammermusik 1997, den Internationalen Ferienkursen für NeueMusik in Darmstadt 1998, dem Eclat-Festival 1999 in Stuttgart, den Donaueschinger Musiktagen 1999, dem Festival Neue Musik Rümlingen/Schweiz 2000, der EXPO 2000, dem Mönchengladbach-Festival Ensemblia 2001
  • Juli-August 1999 Solo-Konzerttournee in den USA
  • 1999 Performance-Aktivität mit der Formation "Jack the dog" [Chicago]
  • 1999-2000 diverse Musiktheater-Projekte mit Daniel Ott: Biel, Zürich, Bielefeld, EXPO Hannover [mit Peter Zumthor], Rümlingen
  • wurde 2000 mit der Interpretation des Werkes "Augenbildermusik" von Martin Schüttler für das Fünfte Nachwuchsforum der Gesellschaft für NeueMusik Köln und dem Ensemble Modern ausgewählt
  • war 2001 mit der Komposition "ILI XV" für E-Bass solo, gespielt von Matthias Hettmer beim Sechsten Nachwuchsforum der Gesellschaft für Neue Musik Köln und dem Ensemble Modern vertreten
  • Sven Hermann lebt derzeit in Essen/NRW

Verwellenteilt [1997/98]

Fleisch lässt sich in kleine Portionen zerlegen, die ebenfalls Fleisch sind (homöomer). Eine Hand dagegen lässt sich nicht in Hände zerlegen, sondern in Fleisch und Knochen (nicht homöomer). Während nicht homöomere Teile zugunsten homöomerer da sind, erweisen sich homöomere als Organe, da ihnen bestimmte Tätigkeitsfelder zukommen. Das Organ ist Teil eines Ganzen, denn wenn der Körper zerstört ist, hört die Hand auf, Hand zu sein. Platon unterscheidet bei dem Begriff "Organ" zwischen materiellem Werkzeug... das Ausklingen des Fells... und beseeltem Werkzeug (Sklave)... das kontrollierte Ausklingen durch den Schlagzeuger... Das Denken von Aristoteles weist ein noch höheres Abstraktionsdenken auf. Er differenziert zwischen "dem Bewegenden"...der Schlagzeuger..., das "zu Bewegende"... Arme, Beine... und "dem Bewegten"... das musikalische Material... Das Organ ist an der Funktion orientiert... Kollektivarbeit der Musiker am gewollten musikalischen Ausdruck... Auf der Suche nach dem Organischen: Beobachtung der Natur... Das Finden organischer Dauernorganisationen... Wellenbewegungen an der französischen Atlantikküste... Farbassoziationen... BLAU... Synästhesie... zweistimmige Bach-Invention d-moll... Tonhöhe D... Es liegen vier Organe zugrunde: 1) "Hintergrund": Wellenbewegungen weit von der Küste entfernt, am akustischen Horizont Metall 2) "Rückrauschen": Das Sich Entfernen der Wassermassen vom Strand aufwärtsgerichtetes Glissando 3) "Wellenfront bricht": das Kippen der Wassermassen; dumpf, aber nah Fell 4) "Vordergrundrauschen": Das Meer überschäumt den Strand Rainmaker...Die übertragung einer Erfahrung auf andere Sinne...sezierte Wellen neu in der Raumzeit positioniert.

Sven Hermann

mehr Informationen ber Sven Hermann: www.interzone-perceptible.de

 

 

 

 

 

 

 

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