| Schlagquartett Köln |
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Giacinto Scelsieigentlich: Conte Giacinto Scelsi di Valva, geboren 1905 in La Spezia, gestorben 1988 in Rom. Scelsis Biographie und Musik sind von einer undurchdringlich scheinenden Aura des Geheimnisvollen, Mysteriösen oder schlechthin Unerklärlichen umgeben. "Man kann den Ton als eine kosmische Kraft ansehen, die allem zugrunde liegt. Es gibt dafür eine schöne Definition: Der Ton ist die erste Bewegung des UNBEWEGLICHEM, und dies ist der Beginn der Schöpfung. Der Ton im Ruhezustand (wenn man das so sagen kann) ist kugelförmig, aber da er von seinem Wesen her beweglich ist, kann er jede Form annehmen und mehrdimensional werden. Wegen seines kosmischen Wesens kann er "aktiviert" oder "angewendet" werden, beispielsweise durch den Menschen. In einer bestimmten okkulten Tradition gibt es eine sehr interessante Idee: Der Ton kann drei "Körper" haben, den physikalischen Körper, den psychischen Körper und den "logischen" Körper. Das heisst, dass er auf allen drei Ebenen Impulse geben kann." Giacinto Scelsi, in "Klang und Musik", 1953/54, Auszüge aus einem Gespräch unter Freunden Trio für Marimbaphon, Vibraphon und PercussionDas zweisätzige Werk "Trio für Marimbaphon, Vibraphon und Percussion", 1950 komponiert und danach wohl in Vergessenheit geraten, wurde 1981 oder 1982 von Luciano Martinis wiedergefunden und ist ihm daher gewidmet. mehr Informationen über Giacinto Scelsi: www.scelsi.it oder wwww.classical.net |
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| von HYPERWERK 2002 |
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