| Schlagquartett Köln |
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Manos Tsangaris
Tafel I (Wiesers Werdetraum)Das Hauptinstrument und gleichzeitig die Bühne des 1989 entstandenen Stücks "Tafel I" ist ein gewöhnlicher Holztisch, der möglichst stark resonieren sollte. Zwei Spieler agieren am Tisch. Ihre Requisiten, ihre Instrumente, reichen von der Schöpfkelle bis zur Lichtquelle; Radio und Walkman erweitern die akustischen Pfade. Das Geschehen am Tisch wird eng, Lichter, Töne und Geräusche bilden im Dunkel allmählich ein dichtes Beziehungsgeflecht. Plötzlich lösen sich Teile davon ab und schwingen im Raum, freischwebende "Lichtobjekte", durch eine Fadenorgel gesteuert. Die Poesie hierzu stammt von Hyazinth Freiherr von Wieser (Prinzhornsammlung). Manos Tsangaris bewegt sich als Komponist in den Bereichen zwischen Konzert und Bühne. Viele seiner Werke tendieren jedoch auch zu akustischen und optischen sowie häufig szenischen Erkundungen von Innen-, Aussen- und öffentlichen Räumen. Tafel I ist ebenfalls der Anfang einer Tafel-Serie. Tafel II (1991) wurde für Hausfassade, Baumaschinen, Zuspielbänder und 30 Mitwirkende konzipiert, Tafel III (1997) für Sopran, Trompete, Objekte, Schlagzeug, Licht und vier Spieler. mehr Informationen über Manos Tsangaris: www.tsangaris.de |
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| von HYPERWERK 2002 |
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